Alfred Einhorn und die Einhorn-Brunner-Reaktion

Ein Einhorn Namensträger war Alfred Einhorn. Dank ihm hat es der Name auch bleibend in die Chemie gebracht. Alfred Einhorn war ein deutscher Chemiker. Geboren wurde er am 27. Februar 1856 in Hamburg, er starb am 21. März 1917 in München.

Einhorn studierte Chemie in Leipzig und promovierte dann in Tübingen. An der polytechnischen Schule Aachen wurde er später dann Kgl. Preußischer Professor.

Das Forschungsgebiet von Alfred Einhorn konzentrierte sich auf die Synthese nebenwirkungsfreier und Kokain-ähnlicher Lokalanästhetika. Als hilfreiche Synthesemethoden wurden bekannt:

  • 1898 die „Einhorn-Variante“ bzw. Einhorn-Acylierung (Pyridin-Zusatz) bei der Schotten-Baumann-Reaktion
  • 1905 die Einhorn-Brunner-Reaktion
Einhorn-Brunner-Reaktion.

Der Einfachheit halber wird im hier vorgestellten Mechanismus nur die Reaktion zu einem der entstehenden Triazolisomere dargestellt.

Auch fand er etwa 100 neue Substanzen. Darunter fandet sich auch Novocain. Dieses war danach viele Jahrzehnte das Standard-Lokalanästhetikum.

Alfred Einhorn

Siehe auch berühmte Menschen mit Nachnamen Einhorn. Der Nachname Einhorn.

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